Für 2017 hatte ich mal eine etwas teurere und längere Reise geplant als die Jahre zuvor und wollte meine freie Zeit zwischen Abitur und Studium in vollen Zügen genießen. Ich beschloss also mit einer Freundin und einem Freund von ihr, zusammen in die USA und nach Kanada zu gehen. Wir suchten uns dann erstmal ein Datum nach dem Abitur aus und entschieden uns für den Juli, da es dort dann auch überall schön warm ist und gutes Wetter sein sollte, perfekt um die ganzen Städte zu erkunden, die auf unserer Liste standen.
Falls euch ein Reiseguide über Hawaii interessiert, klickt gerne hier.
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Ich
überlegte mir zunächst ein paar Städte, die ich schon immer mal sehen
wollte, wenn ich in den USA einmal Urlaub machen würde. Folgende standen dort zur
Auswahl: New York, Chicago, Miami, Orlando, Las Vegas, Los Angeles, San
Francisco, Seattle. Da wir aber nur 3 Wochen fliegen konnten, weil der
Kumpel nicht länger als 3 Wochen Urlaub bekommen hatte, beschränkten wir
uns auf New York und entschieden dann, einen Roadtrip die Westküste
entlang zu machen sprich von Los Angeles bis nach Seattle. Des Weiteren
überlegten wir uns dann noch einen Abstecher nach Toronto zu machen, um
die Niagarafälle zu sehen, da das auch auf unserer To-Do-List stand.
Schließlich
guckten wir nach Flügen immer wieder und schauten wie rum es am
billigsten war und sind letztendlich dabei gelandet, von Frankfurt nach
Toronto zu fliegen, dann Toronto -> New York, New York -> LA und
zu guter letzt von Seattle zurück nach Frankfurt. Die Flüge waren im
Januar rum etwa am billigsten, also ca. ein halbes Jahr vor
Urlaubsantritt und wir zahlten für die 4 Flüge insgesamt 1144€ was echt
akzeptabel ist für 4x fliegen. Die Hotels in den jeweiligen Städten
buchten wir ein paar Wochen im Voraus, das Busticket von Toronto zu den
Niagarafällen ebenfalls.
Von
Los Angeles aus mieteten wir uns am Flughafen LAX ein Auto (ca
3-4Monate im Voraus). Da wir darauf achten mussten, dass alle unsere
Koffer ins Auto passten, mussten wir ein SUV nehmen und erhielten vor
Ort dann den Jeep Renegade. Trotzdem passten nur 2 Koffer in den
Kofferraum, der dritte musste auf die Rückbank, also hatten wir Glück,
dass wir nur zu dritt unterwegs waren, da es zu viert ziemlich eng
geworden wäre. Wir haben das Auto für etwa 14 Tage gemietet und gaben es
letztendlich in Seattle ab, weshalb ich mir vorstellen kann, dass das
nochmal Zuschlag gab, wenn man das Auto nicht dort abgibt, wo man es
abgeholt hat. Für die gesamte Miete zahlten wir um die 750-800€, was wir
uns natürlich dann durch 3 teilten, also je mehr Leute desto besser.
Tipp: Sucht euch einen Fahrer der alt genug ist, einen Wagen zu mieten. In den USA gelten Jungfahrer alle zwischen 21 und 25 Jahren. Wer jünger als 21 ist, darf keinen Wagen mieten.
Wenn man also zwischen 21 und 25 Jahren alt ist, gibt das bei den meisten Autovermietungen nochmal einen extra Aufschlag.
Tipp: Sucht euch einen Fahrer der alt genug ist, einen Wagen zu mieten. In den USA gelten Jungfahrer alle zwischen 21 und 25 Jahren. Wer jünger als 21 ist, darf keinen Wagen mieten.
Wenn man also zwischen 21 und 25 Jahren alt ist, gibt das bei den meisten Autovermietungen nochmal einen extra Aufschlag.
Tipp: Der
Sprit in den USA ist sehr viel billiger als bei uns. Eine Gallone (etwa
3,8Liter) kostet gerade mal 2,9$ in Kalifornien, was umgerechnet 65
Cent pro Liter macht. Natürlich schwanken die Preise auch je nach
Bundesstaat bzw ob Großstadt oder Kleinstadt, aber es ist trotzdem sehr
viel billiger als vergleichsweise in Deutschland.
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Unser
1. Stopp nach LA war dann San Francisco, wo wir ursprünglich auf dem
Highway 1 entlang fahren wollten, da diese Straße direkt am Meer entlang
führt, an Malibu und Santa Barbara vorbei. Jedoch waren zu der Zeit als
wir dort waren schlimme Waldbrände um diese Gegend und daher fuhren wir
dann über die Interstate 5 also durch das Landesinnere. Wenn man im
Sommer hier entlang fährt, darf man sich schonmal auf einen hohen
Spritverbrauch aufgrund der Klimaanlage einsellen, da wir draußen 38Grad
in der Wüste hatten. In San Francisco beschlossen wir nach Napa zu
fahren, was auch eine echt schöne Stadt ist und die Landschaft drum
herum war auch sehr schön (Weinberge usw.). Jedoch waren wir zum Shoppen
da, da dort ein echt tolles Outlet ist. Von Napa aus fuhren wir dann zu
unserem ersten Stopp nach Fort Bragg, um dort zu übernachten. Das Motel
hatten wir nicht zuvor gebucht sondern entschieden uns, eines spontan
zu suchen. Die Nacht kostete etwa zwischen 40 und 50$, ich weiß es nicht
mehr genau aber jedes Motel, in dem wir waren, kostete nicht mehr als
50$
Tipp:
Nehmt euch ein Navi aus Deutschland mit in die USA und ladet davor alle
Karten drauf, wenn ihr einen Roadtrip macht. Wir haben von unserer
Autovemietung zwar ein Navi mitbekommen, das allerdings nicht
funktioniert hat.
Am
nächsten Tag war unser Ziel Eureka, da wir dort eine Kleinigkeit zu
essen kaufen wollten. Da wir aber an einem Shoppingcenter vorbei kamen,
beschlossen wir noch ein bisschen zu bummeln, was dann in einem riesigen
Einkauf bei Walmart und Nike endete.
Tipp:
Wenn ihr Lebensmittel kaufen wollt, ist das in Großstädten immer sehr
teuer, bei Walmarts, die meistens außerhalb von Städten gelegen sind,
kriegt man das doppelt und dreifache für den halben Preis.
Von
Eureka fuhren wir dann noch ein paar Stunden weiter bis zu unserem 2.
Stopp, Brookings, welchen wir ebenfalls spontan entschieden. Weiter ging
es dann den Highway 101 weiter am Meer entlang (so wie die ganze Zeit
auch) nach Newport. In Newport buchten wir dann ein Motel in Portland,
da das unser nächstes Ziel war und entschieden uns hier für das Motel 6,
in welchem wir auch unsere Zeit in LA verbrachten.
Unser
letzter Stopp war dann Seattle und das Motel dort buchten wir ebenfalls
am selben Tag wie das in Portland, also sprich 2 Tage bevor wir
anreisten. Sucht euch am besten vor dem Urlaub schon eine mögliche Route
aus und setzt euch Wegpunkte an Orten, die ihr gerne sehen möchtet,
bzw. sinnvolle Streckenabschnitte und teilt es so auf, dass ihr jeden
Tag eine ähnliche Strecke fahrt und nicht am einen Tag 8h und am anderen
nur 2 das wäre sinnlos.
Am
Ende unseres Roadtrips hatten wir auf der Strecke von Los Angeles bis
nach Seattle einen Weg von 2160Kilometern zurückgelegt.
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Letztendlich
hatten wir also im Schnitt 50€ für die gesamten Hotels und Motels in
den USA ausgegeben. Man sollte sich vor dem Urlaub klar machen, wie viel
Geld man für Hotels, Flüge und Mietwagen man zur Verfügung hat und sich
dann danach richten, wie viel Geld man pro Nacht etwa ausgeben möchte,
da es einfach alle möglichen Preisklassen gibt.
Die
Lebenshaltungskosten in den USA sind auch nicht gerade billig, vorallem
nicht in den Großstädten, also sollte man es soweit wie es geht
vermeiden, in kleinen Supermärkten einzukaufen. Hab selbst in New York
einmal für 1Liter Wasser mehr als 5$ ausgegeben, während es im Walmart
vielleicht 1.50$ gekostet hätte.
Tipp:
Alle Preise auf den Preisschildern sind ohne Tax angegeben, die in den
jeweiligen Bundesstaaten anders sind, also berechnet immer ein paar $
mehr mit ein bei einem Großeinkauf, die noch für die Tax dazu kommen.
Auch
sollte man immer mehr Geld einplanen für Ausflüge, die man spontan
machen will. Wir waren z.B. auf dem Rockefeller Center, im Airspace
Museum, auf dem Coittower, auf der Space Needle und machten eine
Schiffsrundfahrt in San Francisco, wo auch nochmal ordentlich Geld
draufgegangen ist.
Den
Besuch in den Universal Studios buchten wir lange im Voraus, da der
Eintritt etwas teurer wahr und wir diesen schon einberechnen wollten zu
unseren ganzen Kosten.
Außerdem
sollte man die Kosten für die Öffentlichen in Großstädten nicht
unterschätzen, da hier auch einiges zusammen kommt und es unmöglich ist,
sich mit dem Auto in NY z.B. fortzubewegen, auch deshalb weil es kaum
Parkplätze gibt bzw. diese sehr teuer sind.
Ich hoffe, diese Tipps konnten einigen weiterhelfen, die ebenfalls einen Roadtrip/
Urlaub in der USA planen. 😊😊
Urlaub in der USA planen. 😊😊


Super Tipps! Ich war diesen Sommer nach meinem Abitur in der USA, näher gesagt in Los Angeles, San Francisco, Las Vegas und an den ganzen Nationalparks vorei wie Grand Canyon oder Bryce. War echt schön; Ich kann es jedem nur empfehlen, der die Möglichkeit hat! Du hast völlig Recht damit, das man die KOsten vor Ort nicht unterschätzen darf. Da kommt ganz schön was zusammen...
ReplyDeleteLiebe Grüße
Kim :)
https://softandlovelyx.blogspot.de/