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Wednesday, October 4, 2017

USA Urlaub - Planung, Kosten, etc.



Für 2017 hatte ich mal eine etwas teurere und längere Reise geplant als die Jahre zuvor und wollte meine freie Zeit zwischen Abitur und Studium in vollen Zügen genießen. Ich beschloss also mit einer Freundin und einem Freund von ihr, zusammen in die USA und nach Kanada zu gehen. Wir suchten uns dann erstmal ein Datum nach dem Abitur aus und entschieden uns für den Juli, da es dort dann auch überall schön warm ist und gutes Wetter sein sollte, perfekt um die ganzen Städte zu erkunden, die auf unserer Liste standen.

Falls euch ein Reiseguide über Hawaii interessiert, klickt gerne hier.

Ich überlegte mir zunächst ein paar Städte, die ich schon immer mal sehen wollte, wenn ich in den USA einmal Urlaub machen würde. Folgende standen dort zur Auswahl: New York, Chicago, Miami, Orlando, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco, Seattle. Da wir aber nur 3 Wochen fliegen konnten, weil der Kumpel nicht länger als 3 Wochen Urlaub bekommen hatte, beschränkten wir uns auf New York und entschieden dann, einen Roadtrip die Westküste entlang zu machen sprich von Los Angeles bis nach Seattle. Des Weiteren überlegten wir uns dann noch einen Abstecher nach Toronto zu machen, um die Niagarafälle zu sehen, da das auch auf unserer To-Do-List stand.
Schließlich guckten wir nach Flügen immer wieder und schauten wie rum es am billigsten war und sind letztendlich dabei gelandet, von Frankfurt nach Toronto zu fliegen, dann Toronto -> New York, New York -> LA und zu guter letzt von Seattle zurück nach Frankfurt. Die Flüge waren im Januar rum etwa am billigsten, also ca. ein halbes Jahr vor Urlaubsantritt und wir zahlten für die 4 Flüge insgesamt 1144€ was echt akzeptabel ist für 4x fliegen. Die Hotels in den jeweiligen Städten buchten wir ein paar Wochen im Voraus, das Busticket von Toronto zu den Niagarafällen ebenfalls.


Von Los Angeles aus mieteten wir uns am Flughafen LAX ein Auto (ca 3-4Monate im Voraus). Da wir darauf achten mussten, dass alle unsere Koffer ins Auto passten, mussten wir ein SUV nehmen und erhielten vor Ort dann den Jeep Renegade. Trotzdem passten nur 2 Koffer in den Kofferraum, der dritte musste auf die Rückbank, also hatten wir Glück, dass wir nur zu dritt unterwegs waren, da es zu viert ziemlich eng geworden wäre. Wir haben das Auto für etwa 14 Tage gemietet und gaben es letztendlich in Seattle ab, weshalb ich mir vorstellen kann, dass das nochmal Zuschlag gab, wenn man das Auto nicht dort abgibt, wo man es abgeholt hat. Für die gesamte Miete zahlten wir um die 750-800€, was wir uns natürlich dann durch 3 teilten, also je mehr Leute desto besser.
Tipp: Sucht euch einen Fahrer der alt genug ist, einen Wagen zu mieten. In den USA gelten Jungfahrer alle zwischen 21 und 25 Jahren. Wer jünger als 21 ist, darf keinen Wagen mieten.
Wenn man also zwischen 21 und 25 Jahren alt ist, gibt das bei den meisten Autovermietungen nochmal einen extra Aufschlag. 
Tipp: Der Sprit in den USA ist sehr viel billiger als bei uns. Eine Gallone (etwa 3,8Liter) kostet gerade mal 2,9$ in Kalifornien, was umgerechnet 65 Cent pro Liter macht. Natürlich schwanken die Preise auch je nach Bundesstaat bzw ob Großstadt oder Kleinstadt, aber es ist trotzdem sehr viel billiger als vergleichsweise in Deutschland.
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Unser 1. Stopp nach LA war dann San Francisco, wo wir ursprünglich auf dem Highway 1 entlang fahren wollten, da diese Straße direkt am Meer entlang führt, an Malibu und Santa Barbara vorbei. Jedoch waren zu der Zeit als wir dort waren schlimme Waldbrände um diese Gegend und daher fuhren wir dann über die Interstate 5 also durch das Landesinnere. Wenn man im Sommer hier entlang fährt, darf man sich schonmal auf einen hohen Spritverbrauch aufgrund der Klimaanlage einsellen, da wir draußen 38Grad in der Wüste hatten. In San Francisco beschlossen wir nach Napa zu fahren, was auch eine echt schöne Stadt ist und die Landschaft drum herum war auch sehr schön (Weinberge usw.). Jedoch waren wir zum Shoppen da, da dort ein echt tolles Outlet ist. Von Napa aus fuhren wir dann zu unserem ersten Stopp nach Fort Bragg, um dort zu übernachten. Das Motel hatten wir nicht zuvor gebucht sondern entschieden uns, eines spontan zu suchen. Die Nacht kostete etwa zwischen 40 und 50$, ich weiß es nicht mehr genau aber jedes Motel, in dem wir waren, kostete nicht mehr als 50$
Tipp: Nehmt euch ein Navi aus Deutschland mit in die USA und ladet davor alle Karten drauf, wenn ihr einen Roadtrip macht. Wir haben von unserer Autovemietung zwar ein Navi mitbekommen, das allerdings nicht funktioniert hat.


Am nächsten Tag war unser Ziel  Eureka, da wir dort eine Kleinigkeit zu essen kaufen wollten. Da wir aber an einem Shoppingcenter vorbei kamen, beschlossen wir noch ein bisschen zu bummeln, was dann in einem riesigen Einkauf bei Walmart und Nike endete.
Tipp: Wenn ihr Lebensmittel kaufen wollt, ist das in Großstädten immer sehr teuer, bei Walmarts, die meistens außerhalb von Städten gelegen sind, kriegt man das doppelt und dreifache für den halben Preis.

Von Eureka fuhren wir dann noch ein paar Stunden weiter bis zu unserem 2. Stopp, Brookings, welchen wir ebenfalls spontan entschieden. Weiter ging es dann den Highway 101 weiter am Meer entlang (so wie die ganze Zeit auch) nach Newport. In Newport buchten wir dann ein Motel in Portland, da das unser nächstes Ziel war und entschieden uns hier für das Motel 6, in welchem wir auch unsere Zeit in LA verbrachten.
Unser letzter Stopp war dann Seattle und das Motel dort buchten wir ebenfalls am selben Tag wie das in Portland, also sprich 2 Tage bevor wir anreisten. Sucht euch am besten vor dem Urlaub schon eine mögliche Route aus und setzt euch Wegpunkte an Orten, die ihr gerne sehen möchtet, bzw. sinnvolle Streckenabschnitte und teilt es so auf, dass ihr jeden Tag eine ähnliche Strecke fahrt und nicht am einen Tag 8h und am anderen nur 2 das wäre sinnlos.
Am Ende unseres Roadtrips hatten wir auf der Strecke von Los Angeles bis nach Seattle einen Weg von  2160Kilometern zurückgelegt.

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Letztendlich hatten wir also im Schnitt 50€ für die gesamten Hotels und Motels in den USA ausgegeben. Man sollte sich vor dem Urlaub klar machen, wie viel Geld man für Hotels, Flüge und Mietwagen man zur Verfügung hat und sich dann danach richten, wie viel Geld man pro Nacht etwa ausgeben möchte, da es einfach alle möglichen Preisklassen gibt.
Die Lebenshaltungskosten in den USA sind auch nicht gerade billig, vorallem nicht in den Großstädten, also sollte man es soweit wie es geht vermeiden, in kleinen Supermärkten einzukaufen. Hab selbst in New York einmal für 1Liter Wasser mehr als 5$ ausgegeben, während es im Walmart vielleicht 1.50$ gekostet hätte.
Tipp: Alle Preise auf den Preisschildern sind ohne Tax angegeben, die in den jeweiligen Bundesstaaten anders sind, also berechnet immer ein paar $ mehr mit ein bei einem Großeinkauf, die noch für die Tax dazu kommen.

Auch sollte man immer mehr Geld einplanen für Ausflüge, die man spontan machen will. Wir waren z.B. auf dem Rockefeller Center, im Airspace Museum, auf dem Coittower, auf der Space Needle und machten eine Schiffsrundfahrt in San Francisco, wo auch nochmal ordentlich Geld draufgegangen ist.
Den Besuch in den Universal Studios buchten wir lange im Voraus, da der Eintritt etwas teurer wahr und wir diesen schon einberechnen wollten zu unseren ganzen Kosten.
Außerdem sollte man die Kosten für die Öffentlichen in Großstädten nicht unterschätzen, da hier auch einiges zusammen kommt und es unmöglich ist, sich mit dem Auto in NY z.B. fortzubewegen, auch deshalb weil es kaum Parkplätze gibt bzw. diese sehr teuer sind.



Ich hoffe, diese Tipps konnten einigen weiterhelfen, die ebenfalls einen Roadtrip/
Urlaub in der USA planen. 😊😊

1 comments:

  1. Super Tipps! Ich war diesen Sommer nach meinem Abitur in der USA, näher gesagt in Los Angeles, San Francisco, Las Vegas und an den ganzen Nationalparks vorei wie Grand Canyon oder Bryce. War echt schön; Ich kann es jedem nur empfehlen, der die Möglichkeit hat! Du hast völlig Recht damit, das man die KOsten vor Ort nicht unterschätzen darf. Da kommt ganz schön was zusammen...

    Liebe Grüße
    Kim :)
    https://softandlovelyx.blogspot.de/

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